Seit der ersten ExtraSchicht im Jahr 2001 richtet die „Nacht der Industriekultur“ alljährlich ihr Rampenlicht auf die aktuellen und ehemaligen Stätten industrieller Arbeit und bringt für eine Nacht den Zauber der geballten Ruhrgebietskultur bis in die staubigsten Windungen der Anlagen. Bei der ExtraSchicht werden die kraftvollen und vielschichtigen Kulturangebote der Metropole Ruhr kaleidoskopisch verdichtet und die Industriekultur für eine Nacht in den Mittelpunkt gestellt. In den Industriegiganten des Ruhrgebiets macht die ExtraSchicht den lebendigen Puls der Industriekultur, der eine ganze Epoche in Europa geprägt hat, erlebbar.

Mit dem Untergang der Ära von Kohle und Stahl wurde Industrie zur Industriekultur und der Weg frei für neue, kreative Nutzungen der Anlagen und Brachflächen. In der Nachfolge der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA 1989-1999), die den Weg zur Industriekultur geebnet hatte, wurde die ExtraSchicht zum Eisbrecher. In manche der ehemaligen Produktionsstätten brachte sie erstmalig Licht, Farbe und kreative Ideen, ermöglichte Zuschauern den Zutritt und gab so den Startschuss für spätere kulturelle Aktivitäten. Zentrales Element war von Anfang an die Route der Industriekultur, die auf 400 Kilometern alle Attraktionen des industriellen Erbes der Region verknüpft.

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